Kinder lernen durch eigenes Tun.
Darum lege ich grossen Wert auf freies Spiel, Bewegung, Natur und echte Beziehung.
Freies Spiel
Raum für Fantasie, eigene Ideen und echte Entdeckungen.
Freies Werken & Basteln
Kreativität ohne Vorgaben – mit Materialien aus der Natur.
Bewegung
Täglich draussen unterwegs, in jedem Wetter.
Naturerfahrungen
Der Wald, der Rhein und das Städtli sind unsere Lehrer.
Selbstwirksamkeit
Kinder dürfen es selbst probieren – und gelingen lassen.
Kreativität
Singen, Reimen, eigene Kinderlieder erfinden.
Gemeinschaft
Voneinander lernen in einer kleinen, vertrauten Gruppe.
Warum die Kinder bei mir im Kinderwagen Blickkontakt haben
Kinder sitzen bei mir im Kinderwagen so, dass sie mich sehen können. Sie beobachten meine Mimik, meine Lippen und wie ich Worte forme. Sie hören nicht nur Sprache – sie erleben sie.
Während unserer Spaziergänge wird erzählt, gesungen, gefragt und gestaunt. So entsteht ganz nebenbei ein lebendiger Austausch. Ich sehe, was die Kinder beschäftigt, kann auf ihre Blicke, Gesten und Fragen eingehen und wir bleiben miteinander in Verbindung.
Gerade in den ersten Lebensjahren lernen Kinder Sprache vor allem durch Beziehung. Sie beobachten aufmerksam, wie wir sprechen, lachen und reagieren. Dabei spielen auch die sogenannten Spiegelneuronen eine wichtige Rolle. Sie helfen Kindern, das Verhalten, die Gefühle und die Ausdrucksweise anderer Menschen nachzuempfinden und nachzuahmen. Durch den Blickkontakt können sie Mimik, Mundbewegungen und Emotionen direkt wahrnehmen und verinnerlichen.
Blickkontakt schenkt Sicherheit, fördert die Sprachentwicklung und stärkt die soziale und emotionale Entwicklung. Kinder lernen nicht nur Worte, sondern auch, wie Kommunikation funktioniert und wie Beziehungen entstehen.
Dieses Wissen begleitet mich nicht nur aus meiner langjährigen Erfahrung als Tagesmutter, sondern auch aus meiner Weiterbildung „Sprache und Integration", die ich erfolgreich zertifiziert abgeschlossen habe. Die bewusste Sprachförderung im Alltag ist für mich ein wichtiger Bestandteil meiner Arbeit und geschieht nicht am Tisch mit Arbeitsblättern, sondern mitten im Leben – beim Spielen, Entdecken, Singen, Erzählen und auf unseren täglichen Spaziergängen.
Unsere Spaziergänge sind deshalb nicht nur Bewegung an der frischen Luft – sie sind wertvolle gemeinsame Zeit zum Plaudern, Entdecken, Lernen und Wachsen.
Manchmal sind es gerade diese kleinen Gespräche unterwegs, die zu den grössten Schritten in der Entwicklung eines Kindes werden.

